News & Tipps: Blog zur 24h-Betreuung und Pflege

Jacura ist spezialisiert auf die 24h-Betreuung daheim durch Personal aus Osteuropa und möchte Ihnen hier News, Tipps und Einblicke in die 24-Stunden-Pflege und Betreuung geben. Viel Spaß beim Lesen!

Katzen in der 24h-Pflege: Können sie in der Wohnung bleiben?

Katzen und Hunde sind Wegbegleiter für Millionen von Menschen. Doch was passiert mit ihnen, wenn Ihre Halter nicht mehr in einem gesundheitlichen Zustand sind, der es zulässt, sich ausreichend um die Tiere zu kümmern? Diese Frage wird vor allem dann akut, wenn der Pflegebedarf der jeweiligen Person so hoch ist, dass externe Hilfe bei der Betreuung nötig ist. Bei einem Einzug in ein Altenheim ist das Mitnehmen von Haustieren meistens nicht möglich. In der 24-Stunden-Pflege ist es aber nicht unüblich, dass das Tier weiterhin in der Wohnung bleiben kann, ohne dass dadurch zusätzliche Kosten entstehen. Unter welchen Umständen das möglich ist und welche positiven therapeutischen Einflüsse Katzen haben können, möchten wir Ihnen in diesem Artikel näherbringen.

Katzen haben einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden des Menschen
Wir erklären, unter welchen Umständen die Katze auch im Rahmen der 24h-Pflege in der Wohnung bleiben kann ; © Thomas Beckert / pixelio.de

Katzen in der tiergestützten Therapie

Die tiergestützte Therapie ist eine Behandlungsmethode, die zur Linderung von Symptomen bei meist psychischen beziehungsweise seelischen Erkrankungen zum Einsatz kommt. Das Ziel ist, durch den Einsatz des Tieres einen positiven Einfluss auf das Befinden oder den Zustand des Patienten zu nehmen. In Frage für solche Einsätze kommen verschiedene Tiere: Hunde, Delfine, Pferde und eben auch Katzen beeinflussen so seit vielen Jahren schon die Gesundheit des Menschen. Seit einiger Zeit wird diese Methode auch in der Altenpflege eingesetzt.

Die Katzen selbst sind letztlich aber keine Therapeuten, sondern nur eine Assistenz. Der Nutzen ihrer Unterstützung liegt in dem Verhältnis, den die Haustiere seit tausenden von Jahren zum Menschen aufgebaut haben. Die Anwesenheit des Tieres beruhigt die Klienten und gibt ihnen Sicherheit. Dass die Katzen von sich aus die körperliche Nähe suchen und sich streicheln lassen, überwindet viele Ängste von allein und öffnet besonders Demenzkranke für die Kommunikation mit dem Pfleger. Die bei der Interaktion ausgeschütteten Glückshormone verbessern zudem das allgemeine Befinden der pflegebedürftigen Person. So ist die tiergestützte Therapie mit der Hilfe von Katzen in den letzten zwei Jahrzehnten zunehmend populärer geworden.

Manchmal geht der Arbeitsbereich des Tieres aber auch weit über diese Grenzen hinaus. Das bekannteste Beispiel hierfür ist der Kater Oscar. Der im Jahr 2005 geborene Kater wurde schon als Katzenwelpe vom Steere House Nursing and Rehabilitation Center, einer geriatrischen Einrichtung für Alzheimer- und Parkinson-Patienten in Providence, adoptiert, nachdem die erste Therapiekatze des Hauses verstorben war. Schon nach sechs Monaten bemerkten die Mitarbeiter des Heimes, dass Oscar ein spezielles Gespür für den Zustand der Bewohner hatte: Der Kater kann den Tod der Patienten vorhersagen. Wissenschaftler vermuten, dass Oscar mit seinem Geruchssinn die Biochemikalien wahrnimmt, die aus sterbenden Zellen austreten. So ist die Katze zu einem Begleiter der Sterbenden im Steere House geworden. Sie macht ihre eigenen Visiten und legt sich zu den Patienten, die in den nächsten Stunden versterben. Anhand dieses zuverlässigen Indikators können die Mitarbeiter den Angehörigen oft noch rechtzeitig Bescheid geben, damit sie in diesem Moment bei ihrem Verwandten sein können. In den ersten fünf Jahren, in denen Oscar in dem Heim „praktizierte“, wurden insgesamt 50 Fälle festgestellt, in denen der Kater die Patienten in ihren letzten Stunden begleitet hat

Der positive Effekt der Anwesenheit einer Katze ist nicht zu unterschätzen
Therapiekatzen beeinflussen das Wohlbefinden der Patienten und Klienten ; © Tilli / pixelio.de

Katzen in der 24-Stunden-Pflege

Was ist aber mit einer Hauskatze, die von ihrem Halter nicht mehr ausreichend versorgt werden kann? Auch wenn es ein paar Seniorenheime gibt, die das ermöglichen, ist das dauerhafte Mitbringen des Haustieres in den meisten Einrichtungen nicht erlaubt. Das ist sehr schade, da gerade die emotionale Bindung zum Tier dann dazu beiträgt, dass die Klienten sich noch unwohler in der fremden Umgebung fühlen, als ohnehin schon. Denn auch die eigene Katze hat die gleichen positiven und aktivierenden Eigenschaften wie ein Therapietier. Hier liegt ein weiterer großer Vorteil, den das Engagement einer 24h-Pflegekraft mit sich bringt.

Wenn Ihr Angehöriger in der eigenen Wohnung im Rahmen einer 24-Stunden-Pflege betreut wird, ist es in der Regel möglich, dass das Haustier ebenfalls in der Wohnung bleiben kann. Die oft polnischen Pflegekräfte (mehr zu polnische Pflegekräfte Kosten bzw. allgemein zu 24 Stunden Pflege Kosten) kümmern sich dann nicht nur um die jeweiligen Senioren und die Hauswirtschaft, sondern auch um deren Katze. Dazu gehört natürlich auch das Besorgen und Verfüttern von Katzenfutter sowie das Rein- und Rauslassen der umtriebigen pelzigen Mitbewohner. Sie sollten diesen Bedarf aber in jedem Fall vorher bei der vermittelnden Agentur anmelden. Andernfalls kann es passieren, dass eine Pflegekraft in die Wohnung einzieht, die beispielsweise unter einer Tierhaarallergie leidet und diese zusätzlichen Leistungen nicht erbringen kann, ohne selbst darunter leiden zu müssen. Wenn Sie diese Anforderung aber deutlich und offen kommunizieren, ist es kein Problem, diesen Aspekt bei der Suche nach der richtigen Pflegekraft mit einzubeziehen.

Die 24h-Betreuung ist also eine sehr gute Alternative zu einem Pflegeheim, wenn sich Ihr Angehöriger auch bei fortgeschrittenem Pflegebedarf nicht von seinem oder ihrem geliebten Haustier trennen kann. Wenn Sie auf der Suche nach einer 24-Stunden-Pflegekraft durch eine kompetente Vermittlungsagentur für Pflegekräfte sind, können Sie hier ein unverbindliches Angebot anfordern.

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