News & Tipps: Blog zur 24h-Betreuung und Pflege

Jacura ist spezialisiert auf die 24h-Betreuung daheim durch Personal aus Osteuropa und möchte Ihnen hier News, Tipps und Einblicke in die 24-Stunden-Pflege und Betreuung geben. Viel Spaß beim Lesen!

Fachkräftemangel in Gesundheits- und Pflegeberufen

Akuter Fachkräftemangel in Gesundheits- und Pflegeberufen

Die durchschnittliche Vakanzzeit von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen in der Altenpflege liegt bei 167 Tagen. Der Mangel an examinierten Fachkräfte und Spezialisten zeigt sich ausnahmslos in allen Bundesländern und ist im Gegensatz zum Vorjahr nochmal gestiegen. Und es gibt kurzfristig auch keine Möglichkeit, diesen akuten Bedarf zu decken: Selbst wenn alle Einrichtungen die fehlenden Fachkräfte einstellen wollten, stünden in keinem Bundesland ausreichend arbeitslose Bewerber zur Verfügung, um die offenen Stellen zu besetzen. Um diese klaffende Lücke dauerhaft zu schließen, ist die Zahl der examinierten Pflegekräfte in Deutschland einfach zu klein. Das geht aus der aktuellen Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit hervor.

Die Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit zeigt: In Gesundheits- und Pflegeberufen ist es besonders schlimm
Es gibt nicht genug Qualifizierte um den Fachkräftemangel in Pflegeberufen zu entschärfen; ©erysipel / pixelio.de

Einrichtungen finden kaum qualifizierte Pflegekräfte

Der Grund dafür liegt unter anderem am steigenden Bedarf. Bei gleichbleibend niedriger Geburtenrate und der durch die medizinische Versorgung immer weiter steigenden Lebenserwartung, entsteht eine große Kluft zwischen Angebot und Nachfrage. Während viele Branchen unter dem Fachkräftemangel leiden, ist er in der Altenpflege am ausgeprägtesten. Die 167 Tage, die ein gemeldetes Stellenangebot für examinierte Altenpflegefachkräfte und -spezialisten im Bundesdurchschnitt unbesetzt bleichen, ist der absolute Spitzenwert und liegt 67 Prozent über dem Durchschnitt für alle Berufe zusammen. Viel gravierender ist noch der Fakt, dass auf 100 bei der Arbeitsagentur gemeldete Stellen nur 32 qualifizierte Arbeitslose kommen. Das bedeutet, dass der Bedarf an Fachkräften in den Heimen und Einrichtungen der Altenpflege nicht mal theoretisch gedeckt werden kann.

Ermittelt wurden diese Zahlen anhand der Meldung offener Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit. Wenn die Besetzung der freien Stellen deutlich länger dauert, als es in dem jeweiligen Bundesland üblich ist, wird von einem Engpass gesprochen. Liegt dieser Wert mehr als 40 Prozent über dem Bundesdurchschnitt, handelt es sich um einen akuten Fachkräftemangel. Dies gilt leider für viele Gesundheits- und Pflegeberufe. Während ein Expertenmangel in der Humanmedizin in Niedersachsen, Brandenburg, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Bayern besteht, ist es in den anderen Bereichen noch schlimmer. Sowohl in der Pharmazie, als auch bei der Gesundheits- und Krankenpflege, dem Rettungsdienst und der Geburtshilfe ist ein Mangel zu verzeichnen. Auch hier zeigt sich oft eine sehr niedrige Arbeitslosenquote, was eine vollständige Besetzung aller offenen Stellen allein rechnerisch schon unmöglich macht.

Wenig Personal, hohe Belastung

Diese Situation wirkt sich natürlich auch auf die Pflegerinnen und Pfleger aus, die aktuell in einer Einrichtung angestellt sind. Rund 20 Prozent von ihnen fühlten sich durch ihre Arbeit und der damit zusammenhängenden Belastung physisch und psychisch gefährdet. Dieser Druck führt dazu, dass es in diesem Bereich zu besonders vielen Krankheitsmeldungen und hohen Ausfallzeiten kommt. Die Mitarbeiter, die schon lange in der Altenpflege arbeiten, sind davon besonders getroffen. Mit 43,3 Tagen im Jahr werden sie durchschnittlich mehr als doppelt so oft krankgeschrieben, wie die Gesamtheit aller Beschäftigten. Das ergab eine Studie, die im diesjährigen BKK Gesundheitsatlas veröffentlicht wurde. Dass diese Situation, ohne das Pfleger oder Heime das ändern könnten, auch die Qualität der Pflege selbst negativ beeinflusst, ist unausweichlich. Viele Menschen, die selbst Angehörige pflegen, suchen deshalb nach möglichen Alternativen, um sich zu entlasten.

24h-Pflege sichert die Versorgung

Aus diesem Grund entscheiden sich immer mehr deutsche Haushalte für das Engagement einer 24h-Pflegerin. Bei diesem Modell ziehen meist polnische Pflegekräfte im Wechsel in die Wohnung Ihres Angehörigen ein und leistet alle elementaren Betreuungsaufgaben sowie die Grundpflege direkt vor Ort. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kann die oder der Pflegebedürftige so in den eigenen vier Wänden verbleiben. Zum anderen garantiert die individuelle Einzelbetreuung ein hohes Maß an Zuwendung und Aufmerksamkeit, das aus genannten Gründen in einer unterbesetzten Pflegestation nicht gewährleistet werden kann. Diese Dienstleistung ist bei erfolgter Ausstellung der dafür nötigen A1 Bescheinigung absolut legal und rechtssicher – dabei liegen die Kosten der 24h-Betreuung meist effektiv sogar noch unter denen für einen Platz im Altenheim (mehr zu Kosten polnische Pflegekräfte, zum Mindestlohn polnische Pflegekräfte 2017 und 24 Stunden Pflege Kosten). Wenn Sie Interesse an der Anstellung einer 24h-Pflegerin haben, können Sie bei uns jederzeit ein kostenloses und unverbindliches Angebot anfordern. Unsere Experten beraten Sie gerne über Ihre Möglichkeiten sowie den Ablauf und die Leistungen, die im Rahmen der 24h-Betreuung zu erwarten sind.

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