News & Tipps: Blog zur 24h-Betreuung und Pflege

Jacura ist spezialisiert auf die 24h-Betreuung daheim durch Personal aus Osteuropa und möchte Ihnen hier News, Tipps und Einblicke in die 24-Stunden-Pflege und Betreuung geben. Viel Spaß beim Lesen!

Lebensqualität im Alter erhalten: 24 Stunden Pflege zu Hause

Lebensqualität im Alter erhalten

Eine gleichbleibend hohe Lebensqualität mit fortschreitendem Alter: Das wünschen sich alle Menschen, auch wenn dieses Ziel mit dem demografischen Wandel und der immer höheren Lebenserwartungen der Menschen immer schwieriger zu erreichen sein wird. Gerade wenn der Pflegebedarf rapide steigt, gilt es Lösungen zu finden, die sowohl medizinisch, als auch persönlich allen Ansprüchen genügen.

Inhaltsverzeichnis:
Der demografische Wandel und seine Folgen
Möglichkeiten der häuslichen Pflege
Seniorenbetreuung und Pflegedienste
Barrierefreies Wohnen
Technische Hilfsmittel erhöhen Lebensqualität
Pflege im Alter zu Hause: 24-Stunden-Pflege

Alle Menschen wünschen sich eine gleichbleibend hohe Lebensqualität im Alter
Lebensqualität im Alter hängt in hohem Maß von Faktoren wie Mobilität und Gesundheit ab. Foto: Petra Bork / pixelio.de

Der demografische Wandel und seine Folgen

Der demografische Wandel beschreibt die Entwicklung einer immer älter werdenden Gesellschaft. Durch die sich stetig weiter verbessernde medizinische Versorgung bei einer gleichzeitig besonders in den westlichen Ländern niedrigen Geburtenrate, verändert sich das Mengenverhältnis von Jung zu Alt. Das hat weitreichende Folgen: Immer wenige jüngere Erwerbstätige müssen für die Rente von immer mehr Senioren aufkommen. Aber auch für die Pflege bedeutet das eine immense Belastung. Die Altenheime sind völlig überlastet, da sie schon jetzt aufgrund des Fachkräftemangels in Gesundheits- und Pflegeberufen personell stark unterbesetzt sind. Mit dem immer weiter steigenden Bedarf an Pflegeplätzen werden sie irgendwann eine Kapazitätsgrenze erreichen, bei der es einfach keine Möglichkeit mehr gibt, sich um die pflegebedürftigen Senioren zu kümmern.

Bis dahin werden sich sowohl die Bedingungen der dort angestellten Pflegekräfte wie auch die der Bewohner weiter verschlechtern. Schon jetzt wird deshalb verstärkt versucht, einen großen Teil der Arbeit im Rahmen der häuslichen Pflege darzustellen.

Möglichkeiten der häuslichen Pflege

Grundsätzlich kann die Pflege zu Hause auf zwei verschiedene Arten abgebildet werden: Durch das Engagement professioneller Pflegekräfte oder privat organisiert. Ob letzteres möglich ist, hängt vor allem davon ab, ob der zu erwartende pflegerische Aufwand von den Angehörigen überhaupt geleistet werden kann. Hier spielt natürlich auch die jeweilige Lebenssituation der Verwandten eine Rolle. Wer beruflich so stark eingebunden ist, dass auch die grundsätzlichen Pflegearbeiten nicht geleistet werden können, muss auf professionelle Hilfe zurückgreifen. Spätestens ab dem dritten Pflegegrad ist es aber ohnehin sinnvoll, Betreuungsdienstleistungen in Anspruch zu nehmen.

Familienpflegezeit

Angestellte können ihren rechtlichen Anspruch auf Familienpflegezeit geltend machen. So ist es möglich, für maximal zwei Jahre die Arbeitszeit auf bis zu 15 Stunden die Woche zu reduzieren, um in dem Zeitraum die Pflege eines nahen Angehörigen zu organisieren. Abgesehen von ein paar wenigen Variablen, muss der Arbeitgeber diesem Wunsch im Normalfall entsprechen. Das Unternehmen muss dafür beispielsweise mehr als 24 Angestellte haben. Außerdem sollten Sie Ihr Vorhaben mindestens acht Wochen vor Beginn der Familienpflegezeit ankündigen.

Ob Sie die Betreuung Ihres Angehörigen selbst übernehmen können, hängt von Ihren Kapazitäten und dem zu erwartenden Pflegeaufwand ab
Die häusliche Pflege kann privat organisiert, aber auch von professionellen Pflegekräften durchgeführt werden. Foto: Albrecht E. Arnold / pixelio.de

Seniorenbetreuung und Pflegedienste

Im Rahmen der stundenweisen Seniorenbetreuung bekommt Ihr Angehöriger für wenige Stunden in der Woche von einem Betreuer oder einer Betreuerin Besuch. In dieser Zeit übernehmen die PflegerInnen kleinere Aufgaben im Haushalt, kaufen ein, beschäftigen sich mit den Senioren, unterhalten sich mit ihnen, spielen Gesellschaftsspiele oder unternehmen Spaziergänge. Daraus ergibt sich aber auch automatisch, dass bei einem hohen Pflegebedarf diese Art der Zuwendung bei weitem nicht ausreicht.

Eine weitere Möglichkeit stellen ambulante Pflegedienste dar. Sie werden meist von den kirchlichen Wohlfahrtsverbänden Caritas und Diakonie angeboten. Bei dieser Form der Betreuung vereinbaren Sie mit den Anbietern feste Zeiten, zu denen regelmäßig professionelles Pflegepersonal in den Haushalt Ihres Angehörigen kommt. Im Gegensatz zur stundenweisen Seniorenbetreuung werden hier auch grundsätzliche Pflegeleistungen erbracht und medizinischen Maßnahmen durchgeführt.

Barrierefreies Wohnen

Um so lang wie möglich in den eigenen vier Wänden zurecht kommen zu können, ist es wichtig, dass die Wohnung oder das Haus Ihres Angehörigen barrierefrei ist. So sind vor allen Dingen Maßnahmen zu treffen, die den Zugang zur Wohnung selbst oder den verschiedenen Räumen und Stockwerken ermöglichen.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, oder kurz KfW, fördert einen Umbau mit bis zu 6.250 Euro pro Wohnung. Alle, die ihr Eigenheim umbauen wollen oder umgebauten Wohnraum kaufen, können diese Unterstützung beantragen. Die KfW teilt die Einzelmaßnahmen zu Barrierereduzierung in sieben Unterpunkte ein:

  1. Wege zu Gebäuden und Wohnumfeldmaßnahmen
  2. Eingangsbereich und Wohnungszugang
  3. Überwindung von Treppen und Stufen
  4. Umgestaltung der Raumaufteilung und Schwellenabbau
  5. Umbau des Badezimmers
  6. Orientierung, Kommunikation und Unterstützung im Alltag
  7. Schaffung von Gemeinschaftsräumen, Mehrgenerationenwohnen

Einen Überblick darüber, welche Baumaßnahmen unter die einzelnen Teilbereiche fallen, können Sie auf der Webseite der KfW nochmal im Detail nachlesen.

Technische Hilfsmittel erhöhen Lebensqualität

Um den dauerhaften Verbleib in der eigenen Wohnung zu ermöglichen, gibt es viele verschiedene Hilfsmittel, die den Alltag erleichtern. Der wichtigste Aspekt bei der Erhaltung der Selbstständigkeit ist die Mobilität. Wenn die regelmäßige Bewegung immer schwerer fällt, können Rollatoren und Elektromobile helfen. Bei Rollatoren handelt es sich um Gehwagen, die mit meistens vier Rädern ausgestattet sind. Die Senioren können sie so vor sich herschieben und gewinnen zusätzliche Sicherheit beim Laufen. Elektromobile hingegen geben die Möglichkeit, auch längere Strecken wieder zurücklegen zu können. Die kleinen Fahrzeuge sind motorisiert und vor allem für den Gebrauch draußen gedacht. Man kann bequem darauf sitzen und durch den eingebauten Akku Strecken von bis zu 60 Kilometern zurücklegen.

Aber auch die Mobilität im eigenen Haus spielt eine wichtige Rolle. Hier kann ein Treppenlift eine große Hilfe sein. Im Treppenhaus montiert, bringt er die Senioren sicher von einem Stockwerk ins nächste. Ebenfalls eine Hilfe kann ein Pflegebett sein. Es verfügt über einen verstellbaren Rahmen, der mit einem kleinen Elektromotor ausgestattet ist. Per Knopfdruck lässt sich so nicht nur das Kopfteil aufrichten, durch das Hoch- und Herunterfahren des gesamten Bettes erleichtert diese Vorrichtung auch das Aufstehen.

Um mit den Liebsten in Kontakt zu bleiben, ist die Nutzung eines Handys oder Smartphones hilfreich. Gerade die älteren Generationen tun sich aber oft noch schwer damit, haben Probleme mit der Bedienung und scheuen deshalb Mobiltelefone. Es gibt aber Modelle, die mit besonders großen Knöpfen, gut lesbarer Schrift sowie einfacher Menüführung speziell auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten sind. Mit den sogenannten Seniorenhandys, von denen es mittlerweile auch smarte Varianten gibt, ist es ganz leicht, den Kontakt zu den Enkeln aufrecht zu erhalten, egal wie weit sie entfernt sind.

Nutzen Sie gerne unsere Expertise und lassen sich kostenlos beraten: Im Rahmen unserer Pflegeberatung zeigen wir Ihnen Möglichkeiten und Zuschüsse auf.

Neben einem Treppenlift kann auch die Anschaffung eines Rollators, Elektromobils und Seniorenhandys helfen, die Lebensqualität im Alter zu erhalten
Ein Treppenlift bringt Ihren Angehörigen sicher von einem Stockwerk ins andere. Foto: C. Nöhren / pixelio.de

Pflege im Alter zu Hause: 24-Stunden-Pflege

Wenn die Pflegebedürftigkeit immer weiter wächst, ist es zwingend notwendig, sich professionelle Hilfe zu holen. Das ist natürlich durch die Unterbringung in einem Pflegeheim möglich. Diese haben aber, wie zu Beginn erwähnt, große Probleme damit, der immer größer werdenden Nachfrage in ausreichendem Maß gerecht zu werden. Immer mehr Familien entscheiden sich deshalb für die 24 Stunden Pflege. Hier kommt, meist im Rahmen einer Entsendung, eine Pflegekraft aus Osteuropa in die Wohnung Ihres Angehörigen. Dort übernehmen sie die Grundpflege, die Arbeiten im Haushalt und helfen bei der Mobilisierung. Darüber hinaus sind die 24 Stunden Pflege Kosten oftmals deutlich niedriger, als die für einen Platz im Altenheim.

Wenn Sie sich für das Engagement einer solchen Pflegekraft (meist polnische Pflegekräfte) interessieren, können Sie jederzeit gerne ein kostenloses und unverbindliches Angebot anfordern. Wir vermitteln seit vielen Jahren erfolgreich Pflegekräfte an deutsche Haushalte, u.a. auch für eine Demenzbetreuung. Dabei werden die Betreuerinnen im Rahmen des EU-Entsendegesetzes beschäftigt. Sie sind weiterhin bei einem Arbeitgeber in ihrer Heimat angestellt und kommen lediglich für einen gewissen Zeitraum im Ausland zum Einsatz. Dadurch haben Sie als Auftraggeber den Vorteil, dass Sie nicht für die Sozialversicherungskosten der Pflegekraft aufkommen müssen und können so viel Geld sparen (als Nachweis gilt die A1 Bescheinigung). Wichtig hierbei ist die Einhaltung des Mindestlohns für Pflegekräfte in Deutschland. Darüber hinaus haben Sie immer das gute Gefühl, dass jederzeit jemand in der Nähe Ihres Verwandten ist und sich um sein oder ihr Wohlergehen kümmert.

Melden Sie sich jetzt bei uns. Wir sind eine erfahrene Vermittlungsagentur für Pflegekräfte mit Erfahrungen und beraten Sie ausführlich und legen Ihnen schnellstens ein unverbindliches Angebot vor. So können Sie auf schnellstem Wege eine professionelle, liebevolle und vor allem bezahlbare Pflegekraft für die tägliche Betreuung in der Wohnung Ihres Angehörigen engagieren. Damit die Lebensqualität auch im hohen Alter noch möglichst lange erhalten bleibt.

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